Kate Schaaf
Theater, Historie & Sprache

Neuigkeiten

Sommer 22 Teil 1:

Zur Zeit sieht es für die Kulturszene endlich wieder etwas besser aus und es gibt gute Nachrichten aus dem Freien Deutschen Hochstift (Deutsches Romantik-Museum und Goethe-Haus Frankfurt)! Weiterhin spiele ich dort regelmäßig Bettine Brentano, die mit ihren Gästen eine "Reise in die Romantik" unternimmt, und Mutter Goethe, die ihnen das schöne Goethe-Haus vorstellt und aus dem Nähkästchen plaudert. Außerdem veranstalte ich dort regelmäßig Lesungen zum Staunen und Träumen mit verschiedenen Themen aus dem Bereich Romantik. Alle Termine finden Sie unter: Aktuelle Termine.

Und jetzt kommt noch eine neue Ausstellung hinzu: Die erste große Sonderausstellung überhaupt, seit das Romantik-Museum im letzten Jahr eröffnet hat. Ab dem 27. August 2022 bis zum 6. November 2022 können Sie mich als den jungen Johann Wolfgang Goethe in der Ausstellung "Zeichnen im Zeitalter Goethes" sehen. Erste Termine finden Sie unter "Aktuelle Termine" und Näheres zur Ausstellung unter: https://frankfurter-goethe-haus.de/ausstellung/-/zeichnen-im-zeitalter-goethes/970

Frühsommer 22:

Endlich (nach über zwei Jahren) wird auch die Veranstaltungsreihe "Kulturcafé im Pavillon" im Pavillon im Brentanopark Rödelheim fortgesetzt. Am 29. Mai 2022 findet dort die Premiere zu meinem neuen Stück statt: "Märkte, Messen, Menschenmengen" - Magd Marie erzählt aus der Frankfurter Vergangenheit und vom Trubel rund um den Römer. Näheres zur Anmeldusng unter "Aktuelle Termine!"

Frühjahr 22 Teil 3:

Das Romantik-Museum hält die Stellung. Eine neue Veranstaltungs-Reihe gibt mir bei allen noch andauernden Beschränkungen Anlaß zu Zuversicht. Alles scheint zu öffnen - bitte auch die Kultur nicht vergessen! Wir haben ein Super-Hygienekonzept und tun alles Mögliche, um weiterarbeiten zu dürfen!

Als neue Veranstaltungsreihe (außer meiner "Mutter Goethe" im Goethe-Haus und meiner Bettine im "Romantik-Museum") und natürlich vielen anderen Themen anderer Progagonisten im höchst abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm habe ich acht Lesungen zu Themen der Romantik im Jahr 2022 eingeplant.

Die erste (am 10. 2.) war, mit den beschränkten Gästezahlen, sofort ausgebucht, die zweite (am 10. 3.) ebenfalls. Romantisches Träumen und Staunen am "Blauen Donnerstag um Sieben" - das brauche ich jetzt. Die Gäste wohl auch... Vier verschiedene Themen wiederholen wir im Laufe des Jahres jeweils zweimal - und bieten das Format auch hoffentlich im kommenden  Jahr wieder an!

Themen der Lesungen finden Sie hier - diese sind auch für eigene Termine für Sie buchbar.

Frühjahr 22 Teil 2:

Meldung im Hessen-Fernsehen Teletext - Die Nacht der Museen fällt aus. Schon wieder. Das dritte Mal in Folge. Da sie erst für Ende Mai angesetzt war, hatte ich noch so viel Hoffnung. Abgesehen von dem finanziellen Verlust (natürlich trifft der auch wieder so viele Künstler, Veranstaltungsorte und vor allem Museen) - ist es einfach eine bittere Enttäuschung -  man und hofft und freut sich ein Jahr lang (bzw. inzwischen drei Jahre lang) - und dann fällt doch wieder alles in sich zusammen. Nicht aufgeben... irgendwann wird das wieder was! (Heute brauche ich ganz viel Tageslicht zum Aufmuntern, dazu einen Mini-Tulpenstrauß...)

Frühjahr 2022 Teil 1:

Ein neues Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat Kelkheim steht an - nach dem Erstellen der Biographien der Alice von Dieskau und der Hertha von Richter-Rettershof habe ich den Auftrag zur Recherche für die und Verschriftlichung der Biographie der Prinzessin Sibylle von Hessen bekommen. Damit wäre das Trio der Frauen komplett, die den Rettershof bei Kelkheim besessen und geleitet haben. Drei ganz unterschiedliche und faszinierende Frauenschicksale, deren Leben ich für eigene Aufführung untersuchen und für MTK-Artikel festhalten durfte. Ich bin gespannt! Wird Sibylle zur neuen Rolle in meinem Repertoire?

Winter/Frühjahr 2022:

Leider immer noch sehr eingeschränkte Arbeitsmöglichkeiten... Einzelne Lehraufträge für das WS an der Frankfurter Uni und die Veranstaltungen, die im Frankfurter Goethe-Haus und im Romantik-Museum nach wie vor stattfinden können, halten mich über Wasser. Die Uni arbeitet über Zoom, das Freie Deutsche Hochstift bietet trotz aller Auflagen und schwierigen Umstände weiter Termine für Führungen und Lesungen an - ich bin so froh, daß wenigstens hier der Betrieb weiter geht! (Und sicher nicht nur ich...) Unter "Alle Termine" und unter der Website des Freien Deutschen Hochstifts Freies Deutsches Hochstift finden Sie alle Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten.

Winter 2021 Teil 2:

Ein Teil meiner Digitalpräsenz: Im Zusammenwirken mit dem Freien Deutschen Hochstift arbeite ich an verschiedenen Podcasts zum Thema Goethe . Den ersten Podcast zur Geschichte des Frankfurter Goethe-Hauses haben wir schon 2021 verlffentlicht (schließlich war es das Jubiläumsjahr der Wiedereröffnung des Hauses nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg!) Den Podcast "Kennst Du das Haus" bzw. den entsprechenden Link finden Sie hier.

Die Aufnahme eines ersten Sets von sechs weiteren Podcasts zu Einzelobjekten aus dem Frankfurter Goethe-Haus ist abgeschlossen; diese werden nach und nach während der nächsten Zeit online gestellt.

Das Goethe-Haus zum Lauschen - eine neue Erfahrung für Kenner und Kennen-Lerner - und auch für Audio-Gäste, die wir leider (anders als im Romantik-Museum) nicht ins Goethe-Haus einladen können, da dieses aufgrund der Denkmalauflagen nur über zahlreiche Stufen begehbar ist. So wollen wir das Goethe-Haus jetzt und in Zukunft für alle Goethe-Freunde von nah und fern und für alle Geh- und Seh-eingeschränkten Gäste auditiv erlebbar machen.

Die neuen Podcasts aus dem ersten Sechser-Set werden nach ihrem jeweiligen Erscheinen hier verlinkt werden.

Winter 2021 Teil 1:

Ein paar Presseartikel zu meiner Arbeit - der "Nachtwächter" in Kelkheim und mein neuester Artikel im MTK - Teil 1 des spannenden Lebens der Hertha von Richter-Rettershof. Hier ist der Link zu meiner neuen Presseseite.

Herbst/Winter 2021:

Nach einem kurzen, glücklichen Intermezzo von August bis Oktober - endlich wieder Auftritte! - werden dank Omikron ab Mitte November bis Ende Dezember die meisten Auftritte abgesagt. Jetzt sollte doch alles besser werden? Jetzt war doch endlich mal wieder Land in Sicht - kein Wal, der sich als Insel tarnt und dann, wie bei Sindbad, wegtaucht? Nein, nein, kein Lockdown - aber Kultur, Gastro, Hotellerie schauen wegen der Angst vor Omikron mal wieder in die Röhre, Auflagen und Umstände halten Gäste und Kunden vom Buchen ab.

Apropos Buchungen: Die sind maximal für März und danach in Sicht - wenn überhaupt. Nicht drüber nachdenken...! Zwei Jahre, davon insgesamt zwei mal drei Monate Arbeitsmöglichkeiten - und natürlich füllen sich die Kalender nicht über Nacht magisch mit Buchungen, auch wenn Lockerungen anstünden. Wer bucht schon Veranstaltungen, wenn er heute nicht weiß, was in vier Wochen erlaubt ist?

Hilfen für Soloselbständige orientieren sich nach wie vor an deren Verdienst von vor zwei Jahren, inzwischen quartalsweise. Also: Habe ich im letzten Quartal 2019 wenig verdient, weil ich z.B. Rechnungen im Oktober pünktlich erhalten, im November oder Dezember aber zeitversetzt erst im Januar 2020 bekommen habe, schlägt das zu Buche - bzw. eben nicht. Hat man im November 2019 zwar wenig oder nichts eingenommen, bekommt man jetzt auch nichts, selbst wenn im November 2021 x Verdienstmöglichkeiten ausgefallen sind... - logisch...

Und ja, den meisten Künstlern geht es so.

Zum Glück habe ich seit dem Herbst ein kleines Brückenstipendium, die zweite Zuwendung der Hessischen Kulturstiftung. Künstler sollen während der Corona-Zeit die Möglichkeit haben, an neuen Projekten zu arbeiten (und währenddessen eben nicht ganz auf verrückte Luxusgüter wie Essen oder Umlagen zu verzichten). Als überzeugtem Analog-Fan (Minimale Checkliste: Mein Publikum und ich, maximal noch ein paar Requisiten auf der Bühne, das Ganze in Echt-Zeit!) fällt mir das schwer. Jahrelang habe ich als Dj in Frankfurter Clubs aufgelegt, einige Websites und Foren betreut und dann, streßgeplagt und schaudernd, der gerade erst erwachenden Social-Media-Welt den Rücken gekehrt. Aber jetzt ist es Zeit für einen Neubeginn - inmitten von digital Natives und überzeugten Netzabstinenzlern wie mir... 

Eine Menge Arbeit und Neuland - aber ich da ich so eine bizarre Phase wie die nun bald zwei Jahre Auftrittssperre bei Corona nie im Leben vorhergesehen hätte und da ich mich immer auf meine hauptsächlich analog organisierten Arbeitsmöglichkeiten verlassen habe, ist es jetzt Zeit für ein digitales Extra. Dreibein steht eben besser als Zweibein! Das Arbeiten in diesem Sektor ist "Work-in-Progress", an dem meine Zuschauer und Zuhörer gerne teilhaben können, während ich mich durch "trial and error"-Labyrinthe durcharbeite... (Siehe auch meine "Making of"-Seite  =)